aufderflucht

Net.Practise | Projekt

Flüchten ist keine All-Inclusive Reise

Durch das Aufzeigen von einzelnen Schicksalen, in Form einer Webkampagne und einer künstlerischen Installation, mehr Akzeptanz der ÖsterreicherInnen gegenüber Flüchtlingen schaffen.

Abstract

Flüchtlinge gehören (fast) immer zu den Randgruppen der Gesellschaft. Dies ist auch in Österreich so und deshalb wird diesen Menschen nur wenig bis gar keine Aufmerksamkeit geschenkt. Um das Thema mehr in den Mittelpunkt zu rücken, setze ich mich in meinem Projekt mit „der Flucht nach Österreich“ und den Menschen die davon betroffen sind, auseinander. Durch dieses Projekt soll versucht werden, die Akzeptanz der ÖsterreicherInnen gegenüber solchen Menschen zu steigern. Häufig werden die Flüchtlinge von Außenstehenden in eine Ecke gedrängt und nicht weiter beachtet. Schenkt man ihnen jedoch etwas mehr Aufmerksamkeit wird schnell klar, dass hinter jedem einzelnen ein eigenes Schicksal liegt. Akzeptanz erleben die Flüchtlinge nur selten und so ist es wichtig, dieses Thema und die einzelnen Schicksale in Österreich publik zu machen. Dies soll die Vorurteile der Menschen mindern und die Integration für die Flüchtlinge erleichtern. Auf der Flucht zu sein ist kein Urlaub, sondern die Menschen müssen oftmals bis an ihr Limit gehen. Das traurige an diesem Thema ist auch, dass sehr viele Minderjährige davon betroffen sind. Keiner flüchtet freiwillig, sondern weil sie in ihrem Herkunftsland keine Chance mehr sehen, dort weiterzuleben. Verfolgung oder eine andere Gefahr droht ihnen, wenn sie in ihr Land zurückkehren. Der Begriff Flüchtlinge ist nicht gleichzusetzen mit dem Begriff „Migranten“, da diesen die Option in ihr Herkunftsland zurückzukehren noch offen steht. Flüchtlinge haben diese Wahl nicht mehr und müssen hoffen in ihrem „gestrandeten“ Land (beispielsweise in Österreich) aufgenommen zu werden.

 

–> LINK ZUM PROJEKT